SPD Ortsverein Horn

Mitgliederehrung im Ortsverein Horn

„Hadern ja, austreten nie!“

Udo Ellermeier ist seit 50 Jahren Mitglied der SPD

Bereits im Alter von 16 Jahren wurde Udo Ellermeier Mitglied der SPD. Der SPD-Ortsverein Horn und der Landtagsabgeordnete Dr. Dennis Maelzer ehrten ihn nun für 50-jährige Zugehörigkeit zur Partei. Zunächst arbeitete er mit in der Redaktion des „Kalleboten“, einer Jugendzeitung in seinem Heimatort Hohenhausen.

Sein beruflicher Weg führte ihn dann, nach Abitur und Studium, zur Lippe-Klinik in Bad Meinberg, wo er längjähriger Betriebsratsvorsitzender war.

Auch bei seinen anschließenden beruflichen Stationen konnte Udo Ellermeier sein ausgeprägtes soziales Engagement mit seiner beruflichen Tätigkeit verknüpfen, so zuletzt als Geschäftsführer des Evangelischen Johanneswerkes Bielefeld. Dort war er verantwortlich tätig für den Aufbau der Seniorenarbeit beim Johanneswerk und der Diakonie. Dabei lag ihm besonders die Verbesserung der Rahmenbedingungenen in der Pflege am Herzen. Dennis Maelzer fasste zusammen: „Bei Udo verbinden sich hohe fachliche Kompetenz und persönliche Glaubwürdigkeit.“ Der Jubilar fügte hinzu: „Die Loyalität zu den Schwachen waren mir immer ein besonderer Ansporn!“
Angesprochen auf die aktuelle Krise „seiner“ SPD kommentierte der Geehrte knapp. „Man darf hadern, aber nie austreten!“

Posthum gewürdigt für ebenfalls 50-jährige Zugehörigkeit wurde der im Sommer verstorbene Erich Gröne. Das langjährige Ratsmitglied gehörte zwischen 1970 und 1984 als Fraktionsvorsitzender der SPD zu den prägenden Persönlichkeiten im Horner Rathaus.
In stillem Gedenken für Erich Gröne erhoben sich die Anwesenden zu einer Schweigeminute.

Bild von links: Celil Celik, Petra Giesler; Georg-Friedrich Bartol, Udo Ellermeier, Joachim Giesler, Dr. Dennis Maelzer (MdL), Manfred Vogt

Dr. Dennis Maelzer (MdL) zu Gast im SPD Ortsverein Horn

Der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Dennis Maelzer berichtete im Anschluss an die Ehrungen aus der Arbeit der SPD-Landtagsfraktion in Düsseldorf.

In seinen Ausführungen stellte Dennis Maelzer der Landesregierung kein gutes Zwischenzeugnis aus: „Eine gestaltende Kraft ist nicht erkennbar.“ Weder würden Schwerpunkte in der Wirtschaftspolitik sichtbar noch die versprochene Wende in der Verkehrspolitik angepackt. „Mit dem Trauerspiel um die Gauseköte haben wir ein Symbol der bürokratischer Unfähigkeit vor unserer Haustür“, machte Maelzer seinem Ärger Luft.

Auch zur aktuellen Situation in Horn verdeutlichte Dennis Maelzer, dass er, zusammen mit der lippischen SPD, zur Stärkung des ländlichen Raumes weiterhin für eine höhere Polizeidichte eintrete. „Unsere alte Forderung bleibt: ein Beamter pro 5000 Einwohner!“ Das bedeute für Lippe 37 zusätzliche Polizeistellen.

Der Landtagsabgeordnete stimmte der Ansicht der  SPD in Horn-Bad Meinberg zu, dass ohne Hilfe des Landes NRW das Problem der Elendsvermietung im Historischen Stadtkern kaum zu lösen sei, das Land müsse unbedingt Fördermittel zum Ankauf von Problemimmobilien bereit stellen. Diese müssten dann aber auch von der Stadt abgerufen und entsprechend eingesetzt werden.

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