Ein Jahr nach der Kommunalwahl: SPD-Kreistagsfraktion und Kreistagsmitglied
Ralf Leßmann zieht erste Bilanz
Ein Jahr ist es her, dass die Menschen im Kreis Lippe bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 über die Zusammensetzung des Kreistages entschieden haben. Für die SPD-Kreistagsfraktion ist das Anlass, eine erste Bilanz ihrer Arbeit in der neuen Wahlperiode zu ziehen. Für Ralf Leßmann war es zudem nach seiner Zeit als sachkundiger Bürger das erste Jahr als Kreistagsmitglied. Seit Januar des Jahres ist er zudem einer von zwei Stellvertretern der Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Ilka Kottmann. „Kommunikation, klare inhaltliche Ausrichtung und Sachlichkeit sind mir in meiner politischen Arbeit sehr wichtig“, resümiert Leßmann.
So hat die SPD-Kreistagsfraktion den Austausch mit wichtigen Partnern in der Region gesucht. In Gesprächen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) standen die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung in Lippe im Mittelpunkt. Für die Fraktion ist dieser Dialog wichtig: Gute Arbeitsplätze, die Gewinnung von Fachkräften und verlässliche Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft sind entscheidend für einen starken Kreis Lippe. Auch die Kommunalpolitik kann hierzu ihren Beitrag leisten – etwa durch gute Infrastruktur und attraktive Standortbedingungen.
Gleichzeitig setzt die Fraktion klare inhaltliche Schwerpunkte. Die SPD macht sich für eine verlässliche und wohnortnahe medizinische Versorgung in Lippe stark. Ebenso im Fokus steht die Weiterentwicklung von Mobilität und öffentlichem Nahverkehr. „Lippe benötigt einen verlässlichen und bezahlbaren ÖPNV. Mobilität muss auch in Horn-Bad Meinberg gesichert bleiben“, erklärt Ralf Leßmann. Darüber hinaus gehören Investitionen in Bildung und die Berufskollegs sowie die Sicherung einer guten sozialen Infrastruktur zu den wichtigen Themen der Fraktionsarbeit. Als neues Kreistagsmitglied hat Leßmann mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Dennis Maelzer zugleich die kreiseigene Schule am Teutoburger Wald in Horn besucht, um sich dort mit der Schulleitung auszutauschen.
„Das erste Jahr dieser Wahlperiode hat gezeigt, wie groß die Herausforderungen für den Kreis Lippe sind. Wir haben Verantwortung übernommen, gleichzeitig aber immer wieder deutlich gemacht, wo Veränderungen notwendig sind.“, erklärt Ilka Kottmann, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion.
„ Die Arbeit und Mitgestaltung im Jugendhilfeausschuss ist mir ein wichtiges Anliegen. Sie hat Auswirkungen auf unsere Stadt Horn-Bad Meinberg, etwa in den Bereichen Kita-Einrichtungen, soziale Dienste und auch Jugendarbeit“, fasst Ralf Leßmann seine Tätigkeit als Sprecher für seine Fraktion im Jugendhilfeausschuss zusammen. Er verweist auf die aktuelle Situation um den Fortbestand der Jugendeinrichtung „Alte Post“. „Hier spielt der Kreis als größter Zuschussgeber eine sehr wichtige Rolle.“ Stark macht sich Leßmann mit seiner Fraktion für die Einrichtung einer Jugendberufsagentur, die Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre beim Übergang von der Schule in den Beruf gebündelt unterstützen soll, sozusagen „aus einer Hand“. Die Notwendigkeit von Einsparungen gilt natürlich auch für den Kreis Lippe. „Weitere sinnvolle Konsolidierungen müssen sich vor allem auf Strukturen und Prozesse beziehen“, zeigt sich Ralf Leßmann überzeugt, der auch in der Haushaltsstrukturkommission mitarbeitet. „Benötigt wird ein echtes Personalentwicklungskonzept und die Digitalisierung muss zügig weiter vorangebracht werden.“ Nur das ist letztlich nachhaltig und im Interesse aller lippischen Bürgerinnen und Bürger und ihrer Kommunen.
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