Für eine Zukunft der Alten Post

Die Alte Post ist mehr als ein Gebäude.

Sie ist ein Ort, den viele Kinder und Jugendliche in Horn-Bad Meinberg als ihren Ort erleben. Die aktuelle Gestaltung der Fassade macht sichtbar, wie eng die Evangelische Jugend mit diesem Haus verbunden ist.

Und genau deshalb gilt für uns: Die Jugend hat eine Stimme.

Wenn jetzt über die Zukunft der Alten Post gesprochen wird, dürfen die jungen Menschen nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer sein. Sie müssen von Anfang an beteiligt werden. Beim ersten Stadtforum haben sich bereits besonders viele Jugendliche eingebracht. Eine der dort entstandenen Arbeitsgruppen beschäftigt sich ausdrücklich mit der Jugendarbeit und dem Haus der Jugend „Alte Post“.

„Gerade die Beteiligung beim Stadtforum hat gezeigt, dass Jugendliche sehr klare Vorstellungen davon haben, was sie in unserer Stadt brauchen. Über die Zukunft der Jugendarbeit dürfen wir deshalb nicht nur für junge Menschen entscheiden. Wir müssen sie von Anfang an in die Suche nach einer Lösung einbeziehen.“ – Hafsat Güngör, Mitglied im Vorstand der SPD Horn-Bad Meinberg

Dabei geht es nicht nur um die Frage, wer die Alte Post künftig trägt. Es geht auch darum, welche Angebote erhalten bleiben sollen, was junge Menschen brauchen und wie sich die Jugendarbeit in unserer Stadt weiterentwickeln kann.

Wer über die Zukunft der Alten Post entscheidet, muss diejenigen hören, für die sie da ist.

Die Zukunft der Alten Post wird nicht von einem einzelnen Akteur gesichert werden können.

Schon heute tragen mehrere Partner Verantwortung für die Jugendarbeit: die kirchliche Trägerstruktur, die Stadt Horn-Bad Meinberg und der Kreis Lippe. Dazu kommen die Mitarbeitenden der Alten Post – und vor allem die Kinder und Jugendlichen, für die diese Einrichtung da ist.
Deshalb wollen wir uns zum jetzigen Zeitpunkt bewusst nicht auf ein bestimmtes neues Trägermodell festlegen.

Entscheidend ist für uns etwas anderes: Alle Beteiligten müssen jetzt gemeinsam prüfen, wie die Arbeit der Alten Post auch über 2027 hinaus dauerhaft und verlässlich gesichert werden kann. Dazu braucht es Gespräche, Offenheit für unterschiedliche Lösungen und die Bereitschaft, Verantwortung gemeinsam zu tragen.

Wir erwarten, dass Bürgermeister und Verwaltung diesen Prozess zeitnah anstoßen und die Beteiligten zusammenbringen.

Gleichzeitig gilt für uns: Wir sind bereit, konstruktiv an jeder tragfähigen Lösung mitzuwirken.

Denn am Ende sollte nicht die Frage entscheidend sein, wer künftig auf dem Schild des Trägers steht.
Entscheidend ist, dass Kinder und Jugendliche in Horn-Bad Meinberg auch künftig einen verlässlichen Ort wie die Alte Post haben.

Alte Post erhalten. Zukunft gemeinsam sichern.

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