Die SPD in Horn-Bad Meinberg

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Fulminanter Einstand: das Gespräch mit dem Stadtanzeiger führte zu vielen zustimmenden Rückmeldungen. Lesen Sie hier das ganze Interview.

Foto: Manfred Hütte

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Lippes bekanntester Waffel- und Pickertbäcker Dennis Maelzer beköstigte die Besucher des Frühlingsfestes mit selbstgebackenen Waffeln.

Ehrlich, ich hab`s zurzeit nicht leicht. Anhänger des HSV und SPD-Mitglied. Alles nur noch 2. Liga. Und beiden ist gemein, dass sie dem Gegner nur noch hinterher hecheln. Trainer und Vorsitzende wechseln auch ungefähr in der gleichen Geschwindigkeit. Während es mir beim ehemals großen HSV relativ egal ist, regt mich die ehemalige Volkspartei ziemlich auf.

Nun könnte man sich trefflich darüber streiten, wieso die SPD auf die Bedeutungslosigkeit zu taumelt. Die ganzen Fehler der Vergangenheit aufzuzählen würde mindestens, wenn nicht noch länger, dauern. Und wenn man dann damit fertig ist, bemerkt man, dass man die Zukunft verschlafen hat. Vorangehen, Ideen aufgreifen, den Menschen zuhören. Zumindest auf Bundesebene ist dies alles scheinbar kein Thema. Die GroKo hat dies noch verschlimmert und die Reste von Zielen und Inhalten, für die die SPD einmal gestanden hat, nahezu bis zur Unkenntlichkeit verwässert.

Warum SPD wählen? Tja, äh weil…. Keine Ahnung. Ist mehr so ein nostalgisches Ding. Willy wählen und so. Was jedoch das Allerschlimmste ist, dass die vielen Leute an der Parteibasis, die für die Menschen in ihren Städten gute Arbeit leisten, für die Stümperei in der Parteizentrale an der Wahlurne mit abgestraft werden. Eigentlich sind diese Leute die Zentrale. Hier schlägt noch das Herz der Partei. In Berlin hingegen wird jetzt schon zum wiederholten Male eine Reanimation versucht. Ich befürchte, auch diesmal wieder nur bis zum nächsten Atemstillstand. Helfen würde wohl nur eine Transplantation. Vielleicht findet sich ja der geeignete Chirurg. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, meint…

Stellungnahme der SPD zur Verabschiedung des Haushaltes 2019

Uns liegt ein Haushalt vor, der – im Vergleich zu den Vorjahren - so erfreulich ist, dass er fast schon langweilig ist und man könnte die Einbringungsrede des Kämmerers ohne größere Veränderung  als Haushaltsrede verwenden…
Steuern  + 1 Mio
Schlüsselzuweisungen  +1,5 Mio
Saldo aus Verwaltungstätigkeit  immerhin noch  +160.000€

Aber der Kämmerer hat vorsichtshalber gleich Wasser in diesen Wein geschüttet: unter Berücksichtigung der Auszahlungen für Investitionen fehlen der Stadt dann doch über 600.000€. Steht ganz hinten im Haushalt, Seite 357.

Also: größere Sprünge können wir uns nur leisten durch erhebliche Zuwendungen von dritter Seite, vom Land und vom Bund.

Hier finden Sie die ganze Stellungnahme